Alle Artikel mit dem Schlagwort: Neustadt

Allgemeine Dienstpflicht?! – Ihre Meinung

In den vergangenen Wochen ist in unserer Gesellschaft eine Debatte entstanden, ob die Allgemeine Dienstpflicht, auch bekannt als Soziales Pflichtjahr oder Gesellschaftliches Orientierungsjahr, für junge Menschen nach ihrem Schulabschluss wieder eingeführt werden soll. Unter anderem hierüber habe ich mich mit den Schülerinnen und Schülern des MSS 12 Leistungskurses Sozialkunde des Kurfürst-Ruprecht Gymnasiums Neustadt bei ihrem letzten Besuch in Berlin ausgetauscht. Die Schülerinnen und Schüler haben hierzu in ihrem Unterricht ein Planspiel durchgeführt und einen Gesetzesentwurf erarbeitet, zu dem sie ihre Positionen und Standpunkte festgehalten haben. Ich bin sehr beeindruckt von den differenzierten Betrachtungen und freue mich, dass sie mir ihre Ergebnisse zur Verfügung gestellt haben, welche ich Ihnen nachfolgend präsentieren möchte. Lassen Sie mir auch gerne Ihre Meinung zukommen und schreiben mir doch eine E-Mail an isabel.mackensen-geis@bundestag.de. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Rückmeldungen. Vorschlag und Positionen zu einem Gesellschaftlichen Orientierungsjahr des Leistungskurses Sozialkunde 12 des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums in Neustadt Im Rahmen unseres Sozialkundeunterrichts haben wir im Herbst ein Planspiel zum Gesetzgebungsprozess veranstaltet. Dabei war das Thema unseres Gesetzesvorhabens ein sogenanntes Gesellschaftliches Orientierungsjahr. Folgenden Vorschlag haben …

Auszeichnung für BBS Neustadt

Ganz besonders stolz bin ich, dass die Berufsbildende Schule Neustadt an der Weinstraße durch den Verein World University Service (WUS) im Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Schule“ für die Verdienste zum Erreichen der Agenda 2030 ausgezeichnet und damit Teil des „Grenzenlos-Schulnetzwerks“ wird. Die BBS Neustadt ist damit die 10. rheinlandpfälzische berufliche Schule, die für Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet wird. Gerade die berufliche Bildung hat die besondere Aufgabe, junge Menschen auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Dabei ist Wissen, wie beispielsweise um globale Lieferketten und faire Produktionsverhältnisse, wie es im Projekt Grenzenlos vermittelt wird, immens wichtig. Mein besonderer Dank gilt hier den Schülerinnen und Schülern, sowie den Lehrkräften, die sich in den vergangenen Jahren durch Lehrkooperationen mit Grenzenlos-Aktiven im Unterricht vielfältig engagiert haben. Weitere Informationen zum Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Schule“ finden Sie hier.

KRG Neustadt zu Gast

Ein ganz besonderes Glanzlicht meiner Sitzungswoche war der Besuch von einer mir vertrauten Schule: dem Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium in Neustadt, auf dem ich selbst Schülerin war und 2006 mein Abitur ablegte. Die Schüler:innen des Leistungskurses Sozialkunde waren sehr interessiert und stellten mir viele Fragen zu meiner Bundestagsarbeit und dem parlamentarischen Betrieb. Dass der Kurs selbst in Form von Planspielen eigene Ideen umsetzt und konkrete Vorschläge für politische Veränderungen formuliert, hat mich sehr beeindruckt und ich freue mich, die Ergebnisse der Schüler:innen als Anregung für meine Arbeit nutzen zu können. Liebe Schüler:innen, liebe Lehrende, ich danke euch ganz herzlich für euren Besuch!

Frohe Ostern

In so vielen Krisen hat sich gezeigt, dass unser Land solidarisch ist: sei es in der Corona-Krise oder nach der Flutkatastrophe im Ahrtal, wo Menschen Kleidung, Möbel und Geld gesammelt und gespendet oder vor Ort geholfen haben. Erst am Donnerstag sind drei junge Feuerwehrmänner aus Neustadt zu Fuß in voller Montur an die Ahr aufgebrochen, um Spendengelder zu sammeln. Große Solidarität zeigen wir auch mit den Menschen in der Ukraine, die nach dem Angriffskrieg ihre Heimat verlassen mussten oder vor Ort dafür kämpfen. Millionen Menschen wurden bereits vertrieben, Hunderttausende von Ihnen haben bereits Schutz in Deutschland gefunden. Die riesige Hilfsbereitschaft und unglaubliche Solidarität machen mich sprachlos. Und das lässt mich an diesem Fest der Hoffnung, dem Osterfest, hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Ich wünsche Ihnen ein schönes Osterfest im Kreise Ihrer Lieben und bleiben Sie gesund!

Abstimmung zur Impflicht

Als überzeugte Demokratin respektiere ich selbstverständlich das Ergebnis der Abstimmung. Dieses Ergebnis zeigt auch, dass die Demokratie in unserem Land lebt und es von Kanzler Olaf Scholz die richtige Entscheidung war, die Abstimmung freizugeben. Dem Prozess, frei nach dem Gewissen abzustimmen und die Anträge aus der Mitte des Parlamentes zu erarbeiten, sind auch viele Mitglieder der Regierungsfraktionen gefolgt, die sich dann in unterschiedlichen Gruppen zusammengefunden haben. Daher ist es mehr als bedauerlich und ein schlechtes Zeichen für unsere Demokratie, dass sich vor allem die Fraktionen der AfD und Union aus parteipolitischen Gründen, diesem Prozess verweigert haben und den Abgeordneten in dieser Gewissensfrage die Entscheidung aufoktroyiert haben. Ich habe mich, nachdem ich den parlamentarischen Verlauf der verschiedenen Anträge eng begleitet habe, dazu entschieden, für den geeinten Kompromiss der Impfpflicht ab 60 Jahren zu stimmen.Für mich war es entscheidend, dass wir als Staat die Verantwortung übernehmen, alle im Blick zu haben und zu verhindern, dass wir im Herbst eine erneute Welle wie die jetzige erleben und Gefahr laufen, unser Gesundheitssystem zu überlasten. Diejenigen, die am meisten gelitten …

Olaf Scholz zu Gast in Neustadt

Vor mehreren hundert Anwesenden durfte ich unseren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz in meinem Wahlkreis auf dem Neustadter Marktplatz begrüßen. Mit unserer tollen Moderatorin Giorgina Kazungu-Haß habe ich einleitend über die Themen sprechen können, die mir am Herzen liegen. Die Landwirtschaft ist ein Teil unserer Region und das, was die Pfalz ausmacht. Wichtig ist mir auch die gesunde Ernährung, vor allem an Schulen und in Kitas. Zudem müssen wir bei der Bewältigung aller Herausforderungen unserer Zeit die Stärkung des ländlichen Raums vorantreiben. Auch Olaf Scholz hat wichtige Punkte herausgestellt, die er als Kanzler anpacken möchte: 12€ Mindestlohn, eine stabile Rente, den Kohleausstieg bis spätestens 2038, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr und eine bessere Gesundheitsversorgung. Zahlreich nutzten die Bürger:innen die Möglichkeit, Fragen an Olaf Scholz zu richten. Diese deckten alle wichtigen Themen ab, von der Rente über den Zerfall von Innenstädten und dem ländlichen Raum bis hin zu der Frage, wie man junge Menschen aber auch Menschen mit Migrationshintergrund ermutigen kann, sich politisch zu engagieren. Gefreut habe ich mich hierbei über die rege Beteiligung der Schüler:innen der drei …

Besuch der Gedenkstätte für NS-Opfer

Ein sehr wichtiger Termin diese Woche war für mich der gemeinsame Besuch mit meiner Landtagskollegin Giorgina Kazungu-Haß bei der Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt. Die Eindrücke, die ich mir bei der Führung durch das ehemalige Arbeitslager machen konnte, haben mich zutiefst bewegt. Annähernd 500 Männer aus 80 Gemeinden wurden hier allein aufgrund ihrer politischen Überzeugungen von den Nazis inhaftiert und misshandelt. Um das Gedenken an diese Menschen aufrecht zu halten, gründete sich im November 2009 der Förderverein „Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt“. Mein Dank gilt allen ehrenamtlichen und mittlerweile auch hauptamtlichen Mitarbeiter:innen, vor allem Herrn Eberhard Dittus, für ihren unermüdlichen Einsatz im Zuge der Gedenkarbeit. Diese wichtige Arbeit gegen das Vergessen leistet einen immensen Beitrag zur politischen Bildung, zur Jugendbegegnung und zur Völkerverständigung unter der besonderen Berücksichtigung regionaler Zeitgeschichtsforschung der Jahre 1933 bis 1945. Weitere Informationen zur Arbeit des Fördervereins finden Sie HIER.

Gemeinsam gegen Gewalt gegen Frauen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat heute, am 25.11.2019, eine bundesweite Kampagne zur Sensibilisierung der gesamten Gesellschaft gegen häusliche Gewalt und gegen Gewalt an Frauen gestartet. Ich unterstütze die Kampagne von Franziska Giffey und möchte das bestehende Hilfsangebot bekannter machen. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr stehen Betroffenen unter der Nummer 08000 116 016 kompetente Beraterinnen zur Verfügung. Zudem ist eine Online-Beratung via Email und einem Chatroom möglich. Das Hilfetelefon unterstützt Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung und vermittelt bei Bedarf auch Unterstützungsangebote vor Ort, wie eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. Das Ziel der Kampagne ist es das Schweigen zu brechen, denn Gewalt gegen Frauen wird oft nicht angesprochen! Es gibt viele Einrichtungen, die Frauen dabei unterstützen, sich in solchen Situationen zu wehren. Und in der Kampagne geht es genau darum, diese Wege bekannt zu machen. Hier der Link zu der Website des Hilfetelefons: https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon.html