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Das ändert sich in 2022

Nachfolgend einen kleinen Überblick über gesetzliche Neuregelungen, die ab Januar 2022 in Kraft treten. Novellierung des Berufsbildungsgesetzes: Die Reform ist bereits 2020 in Kraft getreten und enthält Regelungen zu international anerkannten Berufsbezeichnungen, Ausbildung in Teilzeit – und eine Mindestvergütungab Ausbildungsbeginn, die ab 2022 auf 585 Euro/Monat und im Jahr 2023 auf 620Euro/Monat angehoben wird. Elektronische Arbeitslosmeldung: Bürger:innen können sich neben der persönlichen Vorsprache in der zuständigen Agentur für Arbeit auch auf elektronischem Wege arbeitslos melden. Das wird mithilfe der „Online-Ausweisfunktion“ des Personalausweises möglich. Anpassung der Regelbedarfe in der Sozialhilfe: Ab dem 1. Januar 2022 gelten nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) folgende Regelbedarfe: Alleinstehende / Alleinerziehende 449 € (+ 3 €) Regelbedarfsstufe 1 Paare je Partner:in / Bedarfsgemeinschaft 404 € (+ 3 €) Regelbedarfsstufe 2 Nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern 360 € (+ 3 €) Regelbedarfsstufe 3 Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 376 € (+ 3 €) Regelbedarfsstufe 4 Kinder von 6 bis 13 Jahren 311 € (+ 2 €) Regelbedarfsstufe 5 Kinder von 0 bis 6 Jahren 285 …