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Im Gespräch

Ganz besonders gefreut hat mich die Anfrage des SPD-PraktikantInnen Programms, eine Veranstaltung für politisch-interessierte junge Menschen anzubieten, die bei verschiedenen Abgeordneten Einblicke in den Bundestag und die Arbeitsweise des Parlamentes gewinnen möchten. Wir diskutierten über die Herausforderungen, denen sich die Landwirtschaft in den nächsten Jahren auseinandergesetzt sieht und wie eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen kann. In der Diskussion wurde schnell klar, dass diese Herausforderungen nur gesamtgesellschaftlich und auf europäischer Ebene angegangen werden können um faire Bedingungen für Landwirtinnen und Landwirte zu schaffen, die zugleich auch im Einklang mit Umweltschutz, Klimaschutz und Tierwohl stehen. Für die überwältigende Resonanz und dem regen Interesse möchte ich mich bei den knapp 30 Teilnehmenden bedanken, ebenso für die tolle Organisation von Luise und Lennart vom SPD-PraktikantInnenprogramm.

JA zur Organspende

Ich habe gegen die doppelte Widerspruchslösung und für die Zustimmungslösung gestimmt. Seit meinem 16. Lebensjahr habe ich einen Organspendeausweis und bin Blutspenderin. Ich selbst habe das für mich entschieden und mit meiner Familie besprochen. Nun aber mit einem Gesetz zu entscheiden, dass alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland Organspender sind und diese aktiv widersprechen müssen, kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Ich bin für die Stärkung der Organspende, für Aufklärung und dafür, dass sich jeder Mensch damit beschäftigt. So viele Menschen warten auf Organe, viele Kinder brauchen dringend ein Spenderorgan. Aber ich respektiere es, wenn Menschen für sich entscheiden, dass sie das nicht möchten oder Angst davor haben. Dreimal einen Brief zu verschicken, ist für mich keine ausreichende Willenserklärung. Niemand ist verpflichtet seine Post aufzumachen und was ist mit den vielen Analphabeten in Deutschland und den Menschen, die die Tragweite nicht verstehen. Die rückläufigen Zahlen in der Organspende sind in Deutschland durch den Missbrauch und die mangelnde Ausstattung in den Krankenhäusern entstanden. Hier muss Politik ansetzen und hat es mit dem im letzten Jahr …

Die Menschen im Blick

Als parlamentarische Vertreterin der Bürgerinnen und Bürger liegt mir der persönliche Austausch vor Ort am Herzen. Daher freut es mich besonders, meine erste Bürgersprechstunde in Neustadt gleich zu Beginn des Jahres anbieten zu können. Es ist mir wichtig unkompliziert erreichbar zu sein. Daher musste sich niemand vorher anmelden und jeder und jedem war es überlassen, spontan vorbei zu kommen. Bei all den verschiedenen Anliegen gibt es nicht immer einfache und schnelle Antworten. Ich bin froh, den Menschen hier vor Ort helfen zu können. Das ist meine Aufgabe als Bundestagsabgeordnete. 

Erste Bürgersprechstunde in Neustadt

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur ersten Bürgersprechstunde am Dienstag, den 7. Januar 2020, um 17:00 Uhr eingeladen. Sie findet statt im Haus der SPD Pfalz in der Maximilianstraße 31 in Neustadt an der Weinstraße. Zur besseren Vorbereitung auf Ihr Anliegen können Sie sich gerne per E-Mail an isabel.mackensen@bundestag.de oder telefonisch unter 06321/8906210 anmelden. Eine Anmeldung ist jedoch nicht erforderlich, Sie können auch gerne einfach so vorbeikommen.

Jugendstadtrat Speyer zu Gast

Herzlich willkommen heißen darf ich in der letzten Vorweihnachtswoche die Mitglieder vom Jugendstadtrat Speyer, die mich im Bundestag in Berlin besuchen. Neben ihrem vielfältigen Programm in Berlin, fanden sie die Zeit zu einer Besichtigung des Reichstags und konnten anschließend als Zuschauer an einer Plenarsitzung teilnehmen. Im darauffolgenden Gespräch tauschten wir uns rege darüber aus, welchen Einfluss die auf Bundesebene getroffenen Entscheidungen auf die Gemeinden, Städte und Kommunen haben.Sehr informiert zeigten sie sich auch beim Thema Landwirtschaft und den aktuellen Herausforderungen. Ganz besonders freut mich, mit welcher Begeisterung die jungen Mitglieder des Jugendstadtrates Speyer sich ehrenamtlich an der politischen Mitgestaltung ihrer Heimatstadt beteiligen. Dies zeigt auch die Wahl zum Jugendstadtrat am 5. Dezember 2019, zu der 3200 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 18 Jahren aus Speyer aufgerufen waren.Die Wahlbeteiligung lag bei über 75 Prozent. Daher unterstütze ich auch das Wahlrecht ab 16 Jahren, um den Heranwachsenden mehr politische Teilhabe zu ermöglichen. Wer vielfältig gestaltet, sollte auch über die Gestaltungsräume mitbestimmen dürfen. Mein großer Dank gilt allen Jugendlichen, die sich ehrenamtlich und mit großem …

Fair handeln

Nicht nur in unserem gesellschaftlichen Miteinander sollte dieses Motto gelten, sondern auch in unserem Konsumverhalten. Bei einem vom Forum Fairer Handel ausgerichteten Frühstück im Deutschen Bundestag stand alles im Zeichen des fairen Handels und der Frage, wie wir alle, auch von öffentlicher Stelle, dazu beitragen können, dass Waren nachhaltig, ökologisch und sozial produziert und gehandelt werden und die Kleinbauern und-bäuerinnen, Produzenten und Beschäftigten ökonomisch gerecht entlohnt werden. Wichtig ist die Initiative der SPD-Bundestagsfraktion zur Einführung eines Lieferkettengesetzes, das große Unternehmen in die Verantwortung nimmt, Menschenrechte und Umweltstandards entlang der gesamten Wertschöpfungsketten sicherzustellen. Ich bin stolz, dass in meinem Wahlkreis Neustadt-Speyer bereits die Städte Speyer, Bad Dürkheim und Schifferstadt seit Jahren die Auszeichnung Fairtrade-Towns tragen und aktiv dazu beitragen, das Bewusstsein für einen fairen Handel zu schärfen. Ebenso freut es mich, dass auch viele Schulen als Fairtrade-Schools die Kampagne unterstützen, z.B. durch gemeinsame Frühstückstage, Eine-Welt-Kioske oder dem Ausschank von „fairen“ Cocktails bei Veranstaltungen. In Bad Dürkheim-Ungstein wurde zudem die landesweit erste faire Kita, der Kindergarten Regenbogen, vom Landesinnenministerium ausgezeichnet. Dort stehen Nachhaltigkeit und globales Lernen im …

Weltmeisterliches Handwerk

Am Rande des SPD Bundesparteitages organisierte der Zentralverband des deutschen Baugewerbes einen Stand. Mit vor Ort waren auch Janis Gerster, der Weltmeister im Fliesenlegen und Alexander Bruns, der amtierende Weltmeister der Zimmerer. Wir hatten einen tollen Austausch über die Bedeutung des Handwerks und die Besonderheit unseres deutschen dualen Ausbildungswesens. Für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland sind innovative und kreative Handwerkerinnen und Handwerker ausschlaggebend. Der Meistertitel spielt im Handwerk eine wichtige Rolle, da er AbsolventInnen unterschiedlichste wirtschaftliche und berufliche Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet. Finanzielle Hindernisse sollen jungen Menschen die Ausbildung und den Weg zum Meister nicht verbauen. Dafür setzt sich die SPD mit dem neuen Aufstiegs-BAföG ein. Höhere Zuschüsse zu Prüfungs- und Lehrgangskosten, geringere Gebühren für bestandene Prüfungen sowie die komplette Übernahme der Unterhaltskosten während einer Vollzeitmaßnahme erleichtern künftig die Entscheidung, eine Aufstiegsfortbildung aufzunehmen. Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Weiterbildung rückt damit in den Vordergrund und stellt die Aufstiegschancen vieler Berufstätiger sehr viel besser.  Auch kommt mit der Wiedereinführung der Meisterpflicht eine im Koalitionsvertrag verankerte wichtige Reformation der Handwerksordnung. Der Meisterbrief bietet die Grundlage zur Sicherung von …

Gemeinsam gegen Gewalt gegen Frauen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat heute, am 25.11.2019, eine bundesweite Kampagne zur Sensibilisierung der gesamten Gesellschaft gegen häusliche Gewalt und gegen Gewalt an Frauen gestartet. Ich unterstütze die Kampagne von Franziska Giffey und möchte das bestehende Hilfsangebot bekannter machen. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr stehen Betroffenen unter der Nummer 08000 116 016 kompetente Beraterinnen zur Verfügung. Zudem ist eine Online-Beratung via Email und einem Chatroom möglich. Das Hilfetelefon unterstützt Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung und vermittelt bei Bedarf auch Unterstützungsangebote vor Ort, wie eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. Das Ziel der Kampagne ist es das Schweigen zu brechen, denn Gewalt gegen Frauen wird oft nicht angesprochen! Es gibt viele Einrichtungen, die Frauen dabei unterstützen, sich in solchen Situationen zu wehren. Und in der Kampagne geht es genau darum, diese Wege bekannt zu machen. Hier der Link zu der Website des Hilfetelefons: https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon.html