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Mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Bürgerspital Wachenheim

In den letzten Wochen habe ich bei mehreren Hospitationen Einblicke in
Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen
bekommen. Dabei war mir besonders wichtig, dass ich nicht nur in
Gesprächen und durch Zusehen den Arbeitsalltag der Pflegerinnen und
Pfleger erfahren habe, sondern auch mit anpacken konnte. Viel zu oft
reden Politiker, auch Sozialdemokraten, über die Arbeitswelt in
Pflegeberufen ohne die entsprechenden Erfahrungen zumindest einen Tag
lange gemacht zu haben.

In diesem Zusammenhang besuchte ich am 01. August zusammen mit Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler das Bürgerspital in Wachenheim. Unseren Besuch begannen wir natürlich mit einem Rundgang durch das Haus, das war eine weitere gute Gelegenheit einen Einblick in die Arbeit der Pflegerinnen und Pfleger und den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner zu bekommen. Der Rundgang brachte auch Fragen, die wir gemeinsam mit der Heimleitung und den zahlreichen Gästen im Anschluss an den Rundgang in einer Gesprächsrunde diskutierten. Selbstbestimmtes Leben im Alter, gute Pflege für alle, dies sind Themen die uns alle betreffen, der demografische Wandel wird diese Fragestellung immer dringlicher machen.
In Rheinland-Pfalz haben wir einige gute Konzepte bereits umgesetzt, zu nennen sind die Pflegerstützpunkte oder auch die Gemeindeschwester Plus. Aber auch hier werden wir das Angebot immer wieder an die Notwendigkeiten anpassen müssen.
Deutschlandweit wird sich die Frage stellen, wie wir den Menschen, die im Alter keine großen Renten haben, ebenfalls eine menschenwürdige Versorgung und Pflege zukommen lassen können. Ich würde mich freuen könnte ich an der Verbesserung der Situation dieser Menschen im Bundestag mitarbeiten. Die Augen vor diesen Herausforderungen zu verschließen, wäre der schlechteste Weg.